Mitwirkungsprozess zum Zubringer Halten gestartet

In einem Mitwirkungsprozess soll für den Zubringer Halten die beste Linienführung entwickelt werden. Am 17. Januar 2013 trafen sich rund 130 direkt oder indirekt betroffene Bürgerinnen und Bürger im Bezirksschulhaus Weid in Pfäffikon zu einem ersten Gedankenaustausch: Grundeigentümer, Stockwerkeigentümer, Pächter, Anwohner, Vereinsvertreter, Parteien und Verbände. Der Mitwirkungsprozess geht auf die Höfner und Freienbacher Dialoge zurück. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich als erste Priorität den Vollanschluss Halten mit Zubringer gewünscht.

Die zuständigen Amtsstellen wollen nicht am Volk vorbeiplanen, erklärte der Vorsteher des kantonalen Baudepartements, Regierungsrat Othmar Reichmuth. Ziel ist ein offener und transparenter Planungsprozess. Bis Mitte Mai sind ingesamt drei Zusammenkünfte sowie eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant.

In einer Gruppenarbeit erklärten die Anwesenden, was sie vom Zubringer Halten erwarten und was ihnen an der Linienführung wichtig ist. Viele sprachen sich für ein etappiertes Vorgehen aus: Wenn der Vollanschluss Halten steht und dessen Verkehrsaufkommen analysiert worden ist, soll allenfalls der Zubringer realisiert werden.

Eine Tunnellösung, der Schutz der Natur, die Entlastung der Zentren und Wohngebiete, sichere Schulwege, eine gleich bleibende Qualität der Sportanlagen sowie ein gutes Preis-/Nutzenverhältnis waren weitere Stichworte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse und der vorgängig erarbeiteten raumplanerischen Grundlagen sollen mögliche Varianten der Linienführung konkretisiert werden. Diese stehen in einem zweiten Treffen Mitte März zur Diskussion.