Der «Höfner Dialog» geht weiter

An der zweiten Veranstaltung des «Höfner Dialogs», am 8. April in Pfäffikon, haben die Teilnehmenden ihre Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf Verkehr und Lebensqualität im Bezirk Höfe definiert, gewichtet und am Schluss der Veranstaltung den Behörden übergeben. Regierungsrat Othmar Reichmuth kündigte an, dass der «Höfner Dialog» in geeigneter Form weitergeführt wird.

Ein zielführender Dialog in zwei Stufen

Bei der ersten Veranstaltung des «Höfner Dialogs», am 26. März, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl von Zielsetzungen in Bezug auf Verkehr und Lebensqualität im Bezirk Höfe formuliert und in Themenkreisen zusammengefasst. Am 8. April haben die Teilnehmenden entschieden, sechs dieser Themenkreise zu vertiefen. Es sind dies: die Fusion der Höfner Gemeinden zu einer Gemeinde Höfe, die Entlastung und Belebung der Dorfkerne, die Förderung der Alternativenergien, die Förderung des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs, die Raumplanung sowie die Realisierung des Vollanschlusses Halten.

Diese sechs Themen wurden durch entsprechende Arbeitsgruppen bearbeitet - konstruktiv und mit viel Engagement. Nach eingehender Analyse haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Denkansätze zu den Themenkreisen formuliert sowie «Leitplanken» für die Verkehrspolitik und die Kommunikation definiert.

In den «Leitplanken» wurden klare Vorstellungen zum weiteren Vorgehen in Sachen Verkehrsplanung und Kommunikation festgehalten. Bezüglich Verkehrspolitik wünschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass die Verkehrsprojekte, die den ganzen Bezirk betreffen, in allen involvierten Gemeinden gemeinsam zur Abstimmung gebracht werden. Sie plädieren auch dafür, dass das bereits Machbare unverzüglich umgesetzt wird, dass der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr prioritär gefördert werden, dass die Planung transparent und offen geführt wird - und dass nun Taten auf Worte folgen.

In Bezug auf die Kommunikation wünschen die Teilnehmenden, dass Sitzungsprotokolle der Höfner Gemeinderäte und ihrer Kommissionen veröffentlicht werden. Gleichzeitig anerkennen sie, dass es Pflicht der Bürgerinnen und Bürger ist, sich zu informieren. Zudem wünschen sie eine vertrauenaufbauende Kommunikationspolitik, die als Dialog statt als Monolog geführt wird. Und schliesslich sollen der nun eingeleitete Dialog mit den Behörden weitergeführt und eine Dialoggruppe gegründet werden.

Der «Höfner Dialog» geht weiter

Am Schluss der Veranstaltung nahm Regierungsrat Reichmuth die Denkansätze und die «Leitplanken» im Namen des Kantons und der Höfner Gemeinden entgegen. Die Gemeinden waren bei der Übergabe durch die Gemeindepräsidenten Kurt Zurbuchen (Freienbach) und Ueli Metzger (Wollerau) sowie Gemeinderat Roland Anderegg (Feusisberg) vertreten.

Regierungsrat Reichmuth betonte, dass er die Ergebnisse des «Höfner Dialogs» sorgfältig studieren und die notwendigen Schlüsse ziehen wird. Eine der Forderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat er bereits am 8. April erfüllt: Er kündigte an, dass der Dialog in geeigneter Form weitergeführt wird und bat die Interessierten, sich an Ort und Stelle anzumelden. Rund 70 Prozent der Anwesenden haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und so die grosse Bedeutung des Dialogs und die hohen Erwartungen, die mit ihm verbunden sind, bestätigt.

11. April 2011

«Höfner Dialog»

26. März / 8. April 2011

 

Protokoll

 

«Machen Sie mit!»

Flyer