Zweite Phase «Höfner Dialog»: starkes Engagement

Rund 50 Personen aus Parteien, Vereinen und Organisationen sowie interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Bezirk Höfe sind der Einladung gefolgt und haben sich am 21. Juni zur Fortsetzung des «Höfner Dialogs» in Freienbach getroffen.

Regierungsrat Othmar Reichmuth konnte auch Vertreter der Behörden und Ämter aus dem Bezirk Höfe sowie Kantonsingenieur Daniel Kassubek und weitere Fachleute vom Kanton Schwyz willkommen heissen. In seiner kurzen Einführung betonte er, dass es primär darum geht, einen konstruktiven Dialog über die Lösung der Verkehrsprobleme zu führen und an die prioritären Ziele anzuknüpfen, die ihm von den Teilnehmenden der ersten Phase des «Höfner Dialogs» am 8. April offiziell übergeben wurden.

In einem ersten Themenblock wurden Begriffe und Funktion der Raumplanungsinstrumente Masterplan, Richtplan und Nutzungsplan erläutert. Dies mit dem Ziel, dass die Diskussionen und der Dialog unter den Teilnehmenden auf dem gleichen Wissensstand stattfinden können. Thomas Schmid, Amt für Raumentwicklung SZ, wurde im Anschluss an sein Referat mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Die rege Diskussion zeigte, dass die Klärung dieser Fragen für die anschliessenden Gruppenarbeiten sehr wichtig war. Roger Leitner, Leiter Grossprojekte beim Baudepartement SZ, präsentierte im Anschluss daran den Ablauf grosser kantonaler Strassenbauvorhaben mit ihren vielen Projektphasen. Der Zeithorizont vom Vorprojekt bis zum Ausführungsprojekt und zum Baubeginn ist lang, er kann 11 bis 12 Jahre dauern. Daran anschliessend folgt die Phase der Bauausführung und Inbetriebnahme mit nochmals 5 bis 6 Jahren.

Im zweiten Teil des Abends ging es darum, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wünsche und Bedürfnisse innerhalb der Gemeinden und Orte, wo sie wohnen und wirken, äussern. Die Ergebnisse wurden von den insgesamt fünf Gruppen (Freienbach, Pfäffikon, Wilen, Wollerau, Feusisberg-Schindellegi) im Plenum präsentiert. Thematisiert wurde auch das Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Gemeinden zum Thema Verkehrsprobleme. Die Diskussion war sehr engagiert und konstruktiv. Zum Abschluss der Veranstaltung gab jede der fünf Gruppen ihre Stellungnahme zu den gewünschten Massnahmen der anderen Gruppen ab.

Die Resultate aus den fünf Gruppen, inklusive Stellungnahme der einzelnen Gruppen, werden jetzt von den Fachleuten zusammengefasst und ausgewertet. Den Teilnehmenden wird die Übersicht der Auswertung in geeigneter Form zugestellt, damit sie diese ersten Ergebnisse innerhalb ihrer Parteien, Vereine, Verbände diskutieren und ihre Stellungnahme an die Leitung des «Höfner Dialogs» retournieren können. Diese Stellungnahmen werden durch die Fachleute überprüft und für die nächste Veranstaltung des «Höfner Dialogs» aufbereitet.

Die nächste Veranstaltung des «Höfner Dialogs» findet am 3. September 2011 in Wollerau statt.

24. Juni 2011