Verkehrsoptimierung Höfe (VOH): Umfrage im Gang

Am 5. November haben Kanton und Gemeinden über den Dialog informiert, der im Frühjahr 2011 zwischen Behörden und Bevölkerung stattfinden soll, um die Pattsituation in der Verkehrsplanung der Höfe zu lösen. Die angekündigte Studie über den Meinungs- und Wissensstand der Bevölkerung ist im Gang und wird Ende Jahr abgeschlossen. Die Schlussfolgerungen der Studie und der darauf aufgebaute Dialog werden Ende Februar 2011 der Bevölkerung kommuniziert.

Erster Teil der Studie abgeschlossen

Im ersten Teil der Studie wurden über vierzig Höfner Schlüsselpersonen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik interviewt, um herauszufinden, «wo der Schuh drückt» und welche Lösungsvorstellungen vorhanden sind. Die Konfliktfelder wurden klar identifiziert und beschrieben.
Gemäss dem beauftragten Institut d&s (Zürich) hatten sich 73 Prozent der angefragten Personen bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen. Dies ist eine weit überdurchschnittlich hohe Prozentzahl, meint d&s. Auch die durchschnittliche Interviewzeit von 30 Minuten ist hoch. Laut d&s sind beide Zahlen Indikatoren, die zeigen, dass die Verkehrsoptimierung Höfe zu den zentralsten Problemen des Bezirks gehört.

Telefonische Umfrage startet jetzt

Nachdem das Institut die persönlichen Interviews ausgewertet hat, wird es die gewonnenen Erkenntnisse quantifizieren. Das heisst: Mittels einer repräsentativen telefonischen Umfrage ermittelt d&s, wie sich die verschiedenen Meinungen in der Bevölkerung verteilen. Um repräsentativ für alle Dörfer der Höfe zu sein, muss, gemäss dem Institut, die Gruppe der Befragten 400 Personen zählen. Die Befragten werden nach dem (mathematisch gesicherten) Zufallsprinzip ausgewählt. d&s weist mit Nachdruck darauf hin, dass alle bisherigen und zukünftigen Interviews und Befragungen dem Datenschutzgesetz und dem Berufscodex der wissenschaftlichen Meinungsforschungsinstitute unterstellt sind. Das heisst, die Anonymität der Befragten ist in jedem Fall gesichert.
Die telefonische Umfrage findet nächste Woche statt. Anschliessend folgt die Endauswertung durch das Institut. Wie d&s mitteilt, soll der Bericht Ende Januar 2011 den kantonalen und kommunalen Behörden übergeben und erläutert werden.

Anschliessend Dialog mit der Bevölkerung

Ende Februar wird die Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung über die Schlussfolgerungen der Studie und über den Dialog informiert.

Ziel des Dialogs ist es, Impulse aus einem möglichst breiten Spektrum der Bevölkerung zu erhalten und in eine partizipative Planung einfliessen zu lassen. Die Schlussfolgerungen des Dialogs werden in eine auf die Zukunft der Höfe ausgerichtete Siedlungs- und Verkehrsplanung aufgenommen. Spätestens Ende 2011 soll entschieden werden, wie es mit der Verkehrsplanung Höfe weitergeht.

9. Dezember 2010

Meinungsumfrage Verkehrsoptimierung Höfe

 

Studienbericht