Verschiebung Autobahnanschluss Wollerau: Weitere Abklärungen stehen bevor

Die Verschiebung des Autobahnanschlusses Wollerau ins Gebiet Öltrotte kann möglicherweise ohne Fällmistunnel und nur mit dem Zubringer Stegacker-Brücke realisiert werden. Das Baudepartement des Kantons Schwyz hat 2014 eine Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeit in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse liegen inzwischen vor.

Mit der Verschiebung des Autobahnanschlusses vom Dorfzentrum ins Gebiet Öltrotte soll die Gemeinde Wollerau vom Verkehr entlastet werden. Die Planung geriet ins Stocken, nachdem die Gemeinde Freienbach 2010 den Projektierungskredit für den dazugehörenden Autobahnzubringer «Fällmistunnel» abgelehnt hatte. 2013 wurde die verkehrliche Situation mittels Variantenvergleich neu beurteilt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die aktuelle Siedlungsentwicklung und die verkehrliche Wirkung des in Freienbach geplanten Vollanschlusses Halten mit Zubringer gelegt.

Die Neubeurteilung zeigte auf, dass eine Verschiebung des Autobahnanschlusses Wollerau ins Gebiet Öltrotte möglicherweise ohne Fällmistunnel und nur mit dem Zubringer Stegacker-Brücke realisiert werden kann. Das Baudepartement des Kantons Schwyz hat im Januar 2014 die Teilnehmer des Verkehrsgesprächs Wilen und Wollerau sowie die breite Öffentlichkeit darüber informiert. Inzwischen wurde eine Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeit durchgeführt. Die ersten Ergebnisse sind positiv: Nach heutigem Stand des Wissens ist eine Variante «Zubringer Stegacker-Brücke» grundsätzlich möglich.

Das weitere Vorgehen diskutieren

Das Bundesamt für Strassen ASTRA wird den Bericht der Voruntersuchung seinerseits prüfen. In den kommenden Wochen werden zudem zwischen den Vertretern von Kanton und Gemeinden sowie dem ASTRA Gespräche über das weitere Vorgehen geführt. Über die Stellungnahme des ASTRA zum Bericht und die Ergebnisse der Gespräche informiert das kantonale Baudepartement voraussichtlich im kommenden Frühling.

Brunnen, 10. Februar 2015